Metalle

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Lesen Sie hier über die Metalle, die von Green World Diamonds verwendet werden, sowie, welches Metall für Sie am besten ist.

Titelbild: GWD-Stempel «Green World Diamonds AG» bei der eidgenössischen Edelmetall-Kontrolle registriert.

Metall-Zusammensetzung bei Green World Diamonds

Metalle von Green World Diamonds

  • Beste Qualität
  • Sicherheit
  • Allergien-Vermeidung

Bei Green World Diamonds legen wir extrem viel Wert auf Qualität und Sicherheit. Zudem sind wir aus persönlicher Erfahrung äusserst sensibilisiert gegenüber Allergien und Unverträglichkeiten. Deshalb gehen wir z.B. beim Weissgold einen Schritt weiter als die EU-Richtlinen die einen geringen Nickel-Anteil erlauben (wegen Allergien ist die Menge eingeschränkt) und verwenden gar kein Nickel. Unsere Metall-Zusammensetzungen:

Platin PT95

In der Regel «Platin Kupfer» → weisse Farbe

  • Pt 960
  • Cu 40

Palladium-Weissgold

Teuerstes und edelstes Weissgold. Gänzlich ohne allergenes Nickel.
In der Regel «Palladium-Weissgold» → weisse Farbe

  • Au 750
  • Pd 160

Gelb-Gold

In der Regel «Satt-Gelbgold» → sattgelb Farbe

  • Au 750
  • Ag 127.5
  • Cu 122.5

Rosé-Gold

In der Regel «Roségold» → rosé Farbe (geht farblich Richtung Gelbgold)

  • Au 750
  • Ag 90
  • Cu 160

Rot-Gold

In der Regel «Rotgold» → rote Farbe (geht farblich Richtung Kupfer)

  • Au 750
  • Ag 40
  • Cu 210

Platin

  • Zirka 95% aus reinem Platin so wie es in der Natur vorkommt
  • Hypoallergen
  • Widerstandsfähig gegen Abnutzung und Anlaufen
  • Kein Rhodium-Überzug (wie bei Weissgold)

Also:

  • Platin/Platin gehört zur Platinmetall-Gruppe wie auch Palladium und Rhodium
  • Grauweiße Farbe → sieht Weißgold sehr ähnlich
  • Platin = viel seltener als Gold
  • Dichter als Gold, so dass sich ein Platinring am Finger schwerer anfühlt
    Das schwerere Gewicht kann insbesondere bei Ohrringen eine grosse Rolle spielen.
  • Sehr gute Eigenschaften
    → sehr gut gegen Korrosionen geschützt
    → kann weniger leicht beschädigt werden als andere Metalle
  • Gegenüber Gold hat es den Vorteil, dass durch Beschädigungen auf seiner Oberfläche kein Materialverlust zustande kommt; es wird lediglich verschoben, nicht aber abgetragen

Gold

Schmuck ist nicht aus purem Gold (24 Karat)!
Gold in Schmuck ist stattdessen eine Goldlegierung gemischt mit verschiedenen Metallen.

  • Gold 24 Karat = orangefarben und sehr weich
  • Juweliere mischen es mit vielen verschiedenen Metallen, darunter Kupfer, Silber, Nickel und Zink, um Legierungen mit unterschiedlichen Farben und Stärken herzustellen
  • Es existieren zahlreiche verschiedene Goldlegierungen; in der Schweiz am weitesten verbreitet sind 585er Gold (14 Karat) und 750er Gold (18 Karat). Die Zahlen geben den Gehalt an Feingold in Promille an; so hat 14 Karat 58.5% Feingehalt und das klassische 750er Gold einen Feingehalt von 75%. Ein 18-karätiger Goldring besteht zu etwa 75 Prozent aus Gold und zu 25 Prozent aus anderen Metallen
  • Anteil anderer Edelmetalle (Nickel, Kupfer, Silber, Palladium, Platin, Rhodium, Iridium u. a.) durch Stempelung nicht ersichtlich!
  • Goldlegierungen können jede beliebige Farbe im Regenbogen zeigen
    → Gelb-, Weiß- und Roségold = häufigste verwendete für Ringe
    → in letzter Zeit gewinnen auch Schwarz und andere Farben an Popularität

Weiss- & Graugold

In der Natur gibt es kein «Weiss-Gold»
= Sammelbegriff für Goldlegierungen

Rhodium-Überzug

  • 1912/13 als kostengünstiger Platinersatz (lange war Platin massiv teurer als Gold) für Schmuckzwecke entwickelt. Ziel: gut zu verarbeitendes, anlaufbeständiges Material, in dem farblose Brillanten hervorragend ihre Wirkung zeigen konnten
  • Weißgold = Sammelbegriff für Goldlegierungen, die durch Beimischung deutlich entfärbender Zusatzmetalle eine weiß-blassgetönte Goldlegierung ergeben
  • Legierungszusätze werden hauptsächlich das Platinnebenmetall Palladium, (früher sehr häufig) Nickel oder Silber verwendet
  • Der Rhodium-Überzug kann sich mit den Jahren abnutzen und muss dann erneuert werden (bei billiger Qualität kommt das gelbe Gelbgold zum Vorschein, das teurere Palladium-Weissgold bleibt weiss)

Nickelhaltiges Weißgold «Weissgold»

Nickel-Allergie: Nickelanteil kann auf der Haut allergische Reaktionen hervorrufen!

Nickel wird oft verwendet weil es eine billige Variante ist Weissgold herzustellen.
Green World Diamonds verwendet KEINE nickelhaltigen Metalle!

Palladium-Weissgold «Graugold»

  • Edlere & teurere Alternative
  • Leichter als Platin (z.B. für Ohrringe oft relevant)
  • Für gewisse Schmuckstücke wegen der Verarbeitung besser geeignet
  • Vergleichsweise weicher, wobei es unterschiedliche Rezepturen von harten bis weiche Legierungen gibt
  • Mehrstofflegierungen mit bis zu sechs Komponenten
  • Grundfarbton der palladiumbasierten Goldmischungen ist allgemein dunkler, eben „grauer“ als der des nickelbasierten Weißgoldes
  • Palladiumzusatz mit ca. 13–16% muss höher als beim Nickelweißgold gewählt werden, um die Gesamtmischung vergleichbar zu entfärben
  • Verarbeitungseigenschaften, wie Zerspanbarkeit, welche bei maschinellem Drehen beispielsweise von Trauringen gefordert ist, stellen andere Anforderungen an die Werkzeuge
  • Gießeigenschaften (höherer Schmelzpunkt und höhere Oberflächenspannung der Schmelze) unterscheiden sich auch vom nickelbasierten Pendant. Eine strukturelle Zähigkeit der Legierungen erhöht z. B. den Aufwand der Hochglanzpolitur
  • Rhodiniert = Rhodium-Überzug (Platin-Nebenmetall) → Farbverbesserung zu reinem/silberartigen Weiß + verbesserte Kratzfestigkeit

Gelbgold

  • Beliebteste Goldfarbe durch weltweiten hohen Erkennungswert
  • Warmer, gelblicher Farbton
  • Dem 24 Karat Feingold ähnelnde gelbe Goldlegierung
  • Aus Feingold mit Silber und Kupfer
  • Verhältnis beeinflusst die Farbe
  • Mit abnehmendem Goldgehalt reduziert sich Tiefe des Gelbtons sehr schnell
  • Farbe reicht von hellgelb mit deutlichem Silberanteil bis zu gelborange mit dem umgekehrten Verhältnis zum Kupferzusatz

Rot- & Roségold

  • Rosa/Rote Farbe (durch hohen Kupferanteil)
  • Feingold, Kupfer und gegebenenfalls etwas Silber, um die mechanische Verarbeitbarkeit zu verbessern
  • Relativ hoher Kupferanteil, der deutlich über dem des Silbers liegt, ist für die namensgebende „rote“ Färbung und Härte des Materials verantwortlich
  • Farbton ist kupferähnlich
  • Regional sind bestimmte Goldfarbtönungen beliebt
    → Osten & Süden Europas: eher dunkle/farbstarke rötlichere Goldlegierungen

Metall-Wahl Tipps

Welches Metall sollen Sie wählen? Wie soll es geschmiedet sein? Was passt zu was? Lesen Sie mehr darüber in unserem Jewelry-Guide.