Weisse Diamanten: 4 C’s Klassifikation (Karat, Farbe, Reinheit, Schliff) & Symmetrie, Politur, Fluoreszenz

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Die 4 C’s, die für die Klassifizierung von Diamanten.

Diamanten werden anhand der 4 C’s (Carat, Color, Clarity, Cut) sowie der Fluoreszenz analysiert und klassifiziert.

  • IGI, GCAL, GIA usw. Laboratory Grown Diamond Report
    → gleicher IGI, GCAL, GIA usw. Bericht/Zertifikat
    mit den gleichen Infos wie Minen-Diamanten
  • Laser-Gravur mit Nummer auf dem Girdle-/Gürtel des Diamanten

Inscription(s) LABGROWN IGI LG11849219
Somit ist der Stein unverwechselbar/nicht austauschbar und garantiert konfliktfrei & sustainable.
Alle Green World Diamonds (ausser die sehr kleinen Diamanten) besitzen eine Laser-Gravur mit einer Nummer (Girdle-/Gürtelaufschrift mit der Berichtsnummer) diese Nummer können Sie mit einer Lupe auf der Diamanten Girdle (Gürtel) lesen und diese steht auch auf dem Zertifikat. Somit haben Sie optimale Gewissheit und Sicherheit, dass Ihr Stein auch derjenige ist welcher von der unabhängigen Zertifizierungsfirma (gemmologisches Labor) begutachtet ist und dass er identisch mit dem Stein vom Zertifikat ist.

Farbe, Klarheit, Schnitt und Karat-Gewicht. Heute sind die 4Cs der Diamantqualität die universelle Methode zur Bewertung der Qualität eines Diamanten, überall auf der Welt. Die Schaffung der 4Cs für Diamanten bedeutete zwei sehr wichtige Dinge:

  • Diamantqualität in universeller Sprache kommunizierbar
  • Käufer können nun genau wissen, was sie kaufen
Übersicht über die Klassifizierung von Diamanten laut IGI
Übersicht über die Klassifizierung von Diamanten laut IGI. Bild mit Erlaubnis von IGI, “Image Courtesy of International Gemological Institute”

Karat (Carat; ct.), Gewicht

1 Karat (ct.) = 0.2 Gramm = scheinbare Größe eines Diamanten

…Carat ist das auffälligste Merkmal.
Jeder kennt es, jeder fragt als erstes danach.

Empfehlung: «bigger is better», «size matters», big is beautiful

“MAGIC SIZES”

  • 0.5
  • 0.75
  • 1 Karat

Optisch gibt es kaum einen Unterschied zwischen einem 0,99-Karat und 1.00-Karat-Diamanten
→ Aber: meist erheblicher Preisunterschied!
Sie werden “magische Größen” genannt, weil der Preis “magisch” springt, sobald er 1 Karat und andere große Fraktionen erreicht, hauptsächlich jedes 1/4 Karat.

Große Edelsteine sind viel seltener als kleine, was große Diamanten viel wertvoller macht. Diamantenpreise steigen exponentiell mit dem Karatgewicht.

So ist ein 2-Karat-Diamant einer bestimmten Qualität immer mehr wert als zwei 1-Karat-Diamanten der gleichen Qualität.
D.h. der Preis pro Karat (Karatpreis) ist in der Regel bei einem 2-Karäter einiges höher als bei einem 1-Karäter.

Diamanten mit gleichem Gewicht erscheinen nicht unbedingt gleich groß

Zu flach oder tief geschliffene Diamanten → können klein aussehen oder an Brillanz verlieren. Als Referenz empfiehlt IGI die folgenden vertikalen Durchmesser für runde Brillanten.

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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”
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1 Karat (Achtung: wirkt durch «Bezel» (geschlossene Fassung) grösser)
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1.7 Karat (Achtung: wirkt durch «Bezel» (geschlossene Fassung) grösser)
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2 Karat
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3 Karat
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5 Karat

Color

Color wird grundsätzlich unterschieden in weisse/clear Diamanten sowie Fancy Color (farbige Diamanten, z.B. Yellow, Blue, Pink usw.)

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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”
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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”

✓         D, E & F: colorless

  • Icy-klare farblose Diamanten
  • Weiss – colorless – «höchste Farbstufen»
    …können je nach Lichteinfall silbrig-bläulich wirken…
  • Extrem seltene (teuerste)
  • Für Investments bevorzugt

✓         G & H: near colorless, obere Range der Skala

  • Weisse «near colorless» Diamanten
  • Super Qualität
  • Gerne/viel verkauft bei globalen Top-Luxus Brands

✓         I & J: near colorless

  • Kaum sichtbare wärmere, minimst gelblich getönte Farbe (weiss)
  • Wunderschön zu Rosé & Gelbgold
  • Preiswerter

✓         K bis Z: slightly tinted bis light (= wärmere, leicht gelbliche Töne)

  • Minim gelblich getönte Farbe «slightly tinted» (gelb-weiss)
  • Wunderschön zu Rosé & Gelbgold
  • Preiswerter

IGI Farbbestimmung

→ Alle eingereichten Diamanten werden mit einem international anerkannten Mastersatz von Steinen verglichen
→ Für die Farbbestimmung werden Diamanten mit der Vorderseite nach unten und durch den Pavillon betrachtet

Grund dafür ist, dass Größe, Form, Schliffqualität und das Vorhandensein von Fluoreszenz die sichtbare Face-up-Farbe beeinflussen können. Tatsächlich haben die Beleuchtung, die Wahl der Befestigung und sogar die Kleidung, die man trägt, einen Einfluss auf die Farbe, so dass IGI eine möglichst neutrale Umgebung verwendet, um genaue und konsistente Ergebnisse zu gewährleisten.

Die “Old Terms” & «Scandinavian Terms» Color Grade

Eine weitere Color Grade Farbskala für Diamanten sind die sogenannten «Old Terms» – auch Gelbreihe genannt – die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA eingeführt wurden. Die unterschiedlichen Farbstufen erhielten in Anlehnung an die Herkunftsorte der so gefärbten Diamanten ihre Namen. Begriffe wie Top Wesselton (TW) werden heute nur noch selten gebraucht, beispielsweise in Skandinavien.

IGI, GCAL, GIA CIBJO – IDC Scandinavian Standard
Colorless D Exceptional White + River
E Exceptional White
F Rare White + Top Wesselton
Near
Colorless
G Rare White
H White Wesselton
I Slightly
Tinted White
Top Crystal
J Crystal
Faint Yellow K Tinted White Top Cape
L
M Tinted Color Cape
Very Light Yellow N
O Light Yellow
P
Q
R
Light
Yellow
S Yellow
Vergleich der Terme verschiedener Standards

Abgrenzung zu Yellow Fancy Color

IGI Colored Diamond Report: Diamanten mit mehr Farbe als Z = Fancy Yellow

Die Abgrenzung von «weissen Diamanten» und «Yellow Fancy Color Diamanten» fängt nach der Farbe «Z» auf der Skala der weissen Diamanten an. Diamanten mit mehr Gelb als «Z» gelten als «Fancy Color Diamanten».
= andere Schattierungen wie Blue, Pink, Orange usw.

Clarity (Reinheit, Einschlüsse & Makel)

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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”

Empfehlung:      Min. «VS» & «eyeclean»

2 Reinheitsmerkmals-Arten:

  • “Einschlüsse” = innere Merkmale → im Diamanten eingeschlossen. Im IGI Zertifikat: rot eingezeichnet
  • “Schönheits-Makel” = äussere Merkmale. Im IGI Zertifikat: grün eingezeichnet

I.F.                                          Internally Flawless (I.F.)  

  • Keine unter 10-facher Vergrößerung sichtbaren Fehler
  • Keine Einschlüsse unter 10-facher Vergrößerung sichtbar
  • Lupenrein bei 10facher Vergrößerung = Lupe Clean (LC)

VVS1 & VVS2                       Very Very Slightly Included

  • Wertvoller
    Je freier von Einschlüssen (bessere Clarity), desto wertvoller ist der Diamant
  • Investment
    Investments → Diamanten von Top-Qualitäten werden als Investments bevorzugt
  • besser für grosse Diamanten
    Je größer der Diamant ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie Einschlüsse sehen
  • Minimale Einschlüsse, bei 10facher Lupenvergrößerung
    für einen geübten Grader nur sehr schwer erkennbar

VS1 & VS2                             Very Slightly Included

  • «Eyeclean»
    Einschlüsse werden mit Mühe unter 10facher Vergrößerung beobachtet

können aber als geringfügig charakterisiert werden

SI1 & SI2                                Slightly Included

  • Einschlüsse sind unter 10-facher Vergrößerung auffällig
  • SI1: Kleine Einschlüsse, bei 10facher Lupenvergrößerung leicht erkennbar, mit bloßem Auge von der Krone her in der Regel nicht erkennbar

I1, I2 und I3                            Included

  • Einschlüsse sind bei 10-facher Vergrößerung offensichtlich
  • Transparenz und Brillanz kann beeinträchtigt sein

Genau gleich wie bei Minen-Diamanten gibt es auch bei den Lab Grown Diamanten bei der Entstehung im Labor «Einschlüsse»

Diamanten = Ergebnis von Kohlenstoff, der einer enormen Hitze und einem enormen Druck ausgesetzt ist.
Dieser Prozess kann zu einer Vielzahl von Merkmalen führen.
Bei der Züchtung von Lab-Diamanten werden die natürlichen Bedingungen nachgeahmt

HPHT = ✓ analoge Bedingungen tiefes Erdinnere
CVD = ✓ analoge Bedingungen interstellare Gaswolken

Bei diesem «Growing-Prozess» können die genau gleichen Einschlüsse (Inclusions) entstehen wie bei Minen-Diamanten auch.

Die Einschlüsse-Arten von Lab-Diamanten gibt es auch bei den Minen-Diamanten. Es sind also nicht verschiedene/andersartige Arten von Einschlüssen. Einzig: wenige Minen-Diamanten haben sogenannte «natural inclusions». Analog einer Mücke in einem Bernstein. Derartige Inclusions kommen bei Lab-Diamanten in der «cleanen» Laborumgebung nicht vor.

Lab-Diamanten haben oft bessere Color & Clarity & Härte als Minen-Diamanten.
Trotzdem haben Lab-Diamonds oft sogar eine bessere Farbe und Reinheit (= Qualität). Zum Teil sind Lab-Diamanten wegen einer besseren «Verdichtung» auch noch härter als Minen-Diamanten.

Zudem haben wir den Eindruck, dass bei Lab-Diamanten von den besten Labors mit ausgezeichneter Qualität die Einschlüsse oft sehr lokal sind und der «Rest» des Diamanten «crystal clear» ist wohingegen bei Minen-Diamanten oft durchgängig kleine Einschlüsse zu beobachten sind.

Einschluss-Beurteilung:

  • Größe
    Je größer oder auffälliger ein Merkmal ist, desto niedriger ist der wahrscheinliche Klarheitsgrad
  • Anzahl
    Anzahl der leicht erkennbaren Merkmale → weniger auffällige Merkmale bedeuten einen höheren Reinheitsgrad
  • Stellung
    → unter dem Table (am sichtbarsten) und in der Nähe eines Pavillons → Einschlüsse werden zu Reflektoren, die einen größeren Einfluss auf den Reinheitsgrad haben
  • Art/Natur
    → Art des Einschlusses und seinem Einfluss auf die Haltbarkeit
  • Farbe und Relief
    Farbe und Relief sind im Wesentlichen ein Maß dafür, wie leicht ein Merkmal zu erkennen ist oder wie groß der Kontrast zwischen dem Merkmal und dem umgebenden Diamanten ist

Es gibt viele verschiedene Arten von Diamanteneinschlüssen und Schönheits-Makel z.B.

Types of Diamond Inclusions (Einschlüsse)

  • Clouds
  • Feathers
  • Needle
  • Pinpoints
  • Twinning Wisps
  • Crystals or minerals
  • Knots
  • Cavities
  • Cleavage
  • Internal graining

Types of Blemish (Makel)

  • Polish lines
  • Bearding
  • Scratches
  • Nicks
  • Pits
  • Chips
  • Breaks
  • Dark or light spots

Kleine Kristalle können in einem Diamanten eingeschlossen werden, wenn er sich bildet. Wenn ein Kristall wächst, kann er manchmal Unregelmässigkeiten in seiner atomaren Struktur entwickeln. Die Grösse, Position und Sichtbarkeit von Einschlüssen können einen wesentlichen Einfluss auf die Klarheit eines Diamanten haben.

Denken Sie daran, dass kein Diamant vollkommen rein ist. Aber je näher er der Reinheit kommt, desto besser ist seine Klarheit.

Cut (Schliff)

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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”

Empfehlung: «ideal» & «excellent» (bei runden weissen Diamanten),
Min. «very good»

Der Cut ist das wichtigste Kriterium, wichtiger als Polish & Symmetry!

Schlecht geschliffene Diamanten können glanzlos erscheinen.

Cut trägt direkt zum Erscheinungsbild eines Diamanten bei, weil er beschreibt:

  • Brightness (Brillanz, Helligkeit)
  • Fire (Feuer, Dispersion)
  • Scintillation (Funkeln, Glitzern)
IGI Cut Grades GIA Cut Grades
Ideal /
Excellent Excellent
Very Good Very Good
Good Good
Fair Fair
Poor Poor
Cut Einstufungen von IGI und GIA. IGI hat zusätzlich eine Stufe für Best-of-Best von Excellent = Ideal.

WICHTIG: IGI’s «Ideal» = besser als GIA Excellent.
Wobei sowohl ideal & excellent wirklich ausgezeichnet sind.

Wenn ein gemmologisches Labor wie IGI, GCAL, GIA usw. einen runden Diamanten auf seine Schliffqualität beurteilt, beurteilen sie die Proportionen des Diamanten und untersuchen den Diamanten visuell auf Feuer, Brillanz und Funkeln (Kontrastmusterung).

Brightness (Brillanz, Helligkeit)

  • Alles Licht, das zum Auge zurückkehrt
  • Internes und externes weißes Licht, das von einem Diamanten reflektiert wird
  • Kombination von weißen Lichtreflexionen von der inneren und äußeren Oberfläche des Diamanten

Fire (Feuer, Dispersion)

  • Streuung des weißen Lichts in alle Regenbogen-Farben
  • Art und Weise, wie das Licht in verschiedene Farben des Spektrums gebrochen wird (Spektralfarben)
  • Es wird typischerweise als regenbogenfarbene Lichtblitze gesehen und findet sich vorwiegend im Bereich der Kronenfacetten

Scintillation (Funkeln, Glitzern)

  • Menge des Glanzes, den ein Diamant erzeugt
  • Muster der hellen und dunklen Bereiche, das durch Reflexionen im Diamanten verursacht wird
  • Kontrastmuster (kontrastierende helle und dunkle Bereiche, die durch die Reflexion des Betrachters entstehen)
  • Man sieht, wie der Diamant, die Lichtquelle oder der Betrachter sich bewegt
  • Funkeln, das ein Diamant zeigt, wenn er in einem Winkel zum Auge bewegt oder gekippt wird (helle und dunkle Schattierungen).
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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”

Externe Brechung ist, wenn ein Lichtstrahl die Oberfläche berührt, wird ein Teil davon zurückreflektiert

Brechung ist der Rest des Strahls durchdringt den Stein und bewegt sich durch ihn hindurch

Dispersion ist, wenn der zur Oberfläche zurückreflektierte Teil des Strahls in einem prismenähnlichen Effekt in Spektralfarben zerlegt austritt

All diese Elemente tragen zum Erscheinungsbild eines Diamanten bei.

Diese Qualitäten ergeben zusammen die Lebensdauer des Diamanten und die Art und Weise, wie er auf Licht und Umgebung reagiert. Die Planung, die Proportionen, die Präzision des Schliffs und die Details der Ausführung bestimmen, wie brillant, dispersiv und funkelnd der Diamant sein wird. Wenn die vom Menschen kontrollierten Schlifffaktoren nicht optimiert werden, kann das Erscheinungsbild des Diamanten nachteilig beeinflusst werden.

Die Facettierung von Diamanten hat sich im Laufe der Zeit verändert, insbesondere mit der Entwicklung der Beleuchtung. Es gibt viele Formen und Schliffarten, jede mit unterschiedlichen visuellen Eigenschaften. Der beliebteste Diamant im Zeitalter der modernen elektrischen Beleuchtung ist der Runde Brillant.

Diamanten sind bekannt für ihre Fähigkeit, Licht durchzulassen und so intensiv zu funkeln. Wir denken oft an den Schliff eines Diamanten als Form (Round, Heart, Oval, Marquise, Pear), aber welcher Diamantschliff tatsächlich geschliffen wird, bedeutet, wie gut die Facetten eines Diamanten mit dem Licht interagieren. Um einen Stein so zu formen, dass seine Proportionen, seine Symmetrie und sein Schliff die großartige Rückkehr des Lichts ermöglichen, die nur bei einem Diamanten möglich ist, sind präzise Kunstfertigkeit und Verarbeitung erforderlich.

Den besten Schliff für einen Diamanten zu erzielen, spiegelt sich in der endgültigen Schönheit und dem Wert des Steins wieder. Von allen 4C’s, ist der Cut/Schliff der komplexeste und technisch am schwierigsten zu analysieren. Zur Bestimmung des Schliffgrades des runden Standardbrillanten – der Form, die die Mehrheit der Diamantschmuckstücke dominiert – berechnet GIA die Proportionen jener Facetten, die das Erscheinungsbild des Diamanten von oben beeinflussen. Anhand dieser Proportionen kann die GIA beurteilen, was der beste Schliff für einen Diamanten ist, indem sie untersucht, wie erfolgreich ein Diamant mit Licht interagiert, um erwünschte visuelle Effekte zu erzielen.

Triple Ex (3 Ex)

3 mal Excellent/Ideal in Cut & Polish & Symmetry = “Triple Ex” (3 Ex)

Insbesondere bei runden Diamanten ist der Ausdruck «3-mal Excellent = Triple Ex (3 Ex)» ein Fachbegriff für absolute Spitzenklasse → dreimal die allerbeste Kategorie (Ideal oder Excellent) für cut, polish, symmetry.

«Triple Ex» werden Diamanten die sowohl in Cut, Polish und Symmetry mit einem excellent im Diamant-Zertifikat klassifiziert sind → 3-mal excellent.

Da IGI «ideal» cut grade sogar etwas besser ist als excellent gilt «Triple Ex» natürlich auch wenn ein Diamant einen ideal cut hat (obwohl das Wording nicht 3x excellent ist).

WICHTIG: IGI’s «Ideal» = besser als GIA Excellent! (wobei beide Cut’s ausgezeichnet sind).
IGI hat zusätzlich eine Stufe für Best-of-Best von Excellent = ideal.
Dies sorgt manchmal für Verwirrung, da Leute glauben es muss 3x Ex sein, dabei ist ideal sogar noch besser.

Triple Ex-Steine sind wie folgt klassifiziert:

Ideal (besser) oder excellent Cut
Excellent Polish
Excellent Symmetry
Klassifizierung von Triple Ex-Steinen

Symmetry & Polish

Empfehlung Fachliteratur = «good» = völlig ausreichend

Unterschiede von «Very good» zu «Excellent» kaum zu erkennen

«Cut» wichtiger als Symmetry & Polish

Politur und Symmetrie haben wenig Einfluss auf die Leistung, ein «good» ist völlig ausreichend.
→ wesentlich kleinerer Effekt auf Brillanz und Feuer des Diamanten als der Cut mit Schliffproportionen wie Tafel% und Tiefe%.

Symmetry

Symmetry ist die Exaktheit der Form, des Gesamtumrisses, der Platzierung und Ausrichtung der einzelnen Facetten

Symmetry heisst, wie gut die Facetten des Diamanten ausgerichtet sind.
NICHT wie viele Menschen glauben: Form des Steins
→ Stehen Facetten-Kanten an der Ober- und Unterseite des Diamanten entlang des Gürtels in einer Linie?
→ Sind die Facetten symmetrisch um den Diamanten herum ausgerichtet?

schlechte Symmetrie = «Fair» & «Poor»

Auffällige Symmetriedefekte sehen Sie nur bei Diamanten mit “Fair” oder “Poor” Symmetriegrad
→ sichtbare Abweichung von Form
→ Reduktion der Brillanz wegen fehlgeleiteter Lichtübertragung

Ist die Symmetrie eines Diamanten wichtiger als die Politur?

Die einfache Antwort auf diese Frage ist: nicht wirklich.
Wenn ein Diamant asymmetrische Merkmale hat, wie z.B. eine exzentrische Tafel oder unförmige Facetten, kann dies Auswirkungen darauf haben, wie gut das Licht von dem Diamanten reflektiert wird.

Empfehlung Symmetry: «Good» = völlig ausreichend

Unterschiede zu «Excellent» bei Symmetry & Polish selbst von Experten kaum zu erkennen

“Good” → Diamant wird nicht negativ beeinflusst

Symmetrie ist wichtiger bei sehr reinen Diamanten von VVS2 oder höher

Symmetrie ist bei Diamanten mit einer Reinheit von VVS2 und höher wichtiger, da die sehr subtilen Abweichungen, die durch eine mäßige oder schlechte Symmetrie entstehen (die punktförmigen Einschlüssen ähneln können), das ansonsten makellose Aussehen des Diamanten beeinträchtigen würden.

Symmetrie → Lichtreflektion & Brillianz

Symmetrie wirkt sich darauf aus, wie gut ein Diamant mit dem Licht interagiert und wie brillant ein Diamant ist. Ein Diamant mit guter Symmetrie ermöglicht es dem Licht, sich so durch den Diamanten zu bewegen, wie es sollte. Das Licht wird von den Facetten und Winkeln zurückgeworfen und gelangt durch die Tafel zu Ihren Augen.

Ein Diamant mit schlechter Symmetrie schickt das Licht in fehlerhaften Winkeln durch, was bedeutet, dass das Licht möglicherweise durch den Boden oder die Seiten des Diamanten austritt. Wenn das Licht nicht zurück zum Auge reflektiert wird, sieht der Diamant stumpf aus. Aus diesem Grund ist die Symmetrie entscheidend für die Schönheit eines Diamanten.

Bewertung Symmetry

Die Symmetriegrade werden von der GIA in Exzellent, Very good, Good, Fair und Poor eingeteilt. Der Symmetriegrad basiert auf der Sichtbarkeit und dem Vorhandensein von Abweichungen bei 10-facher Vergrößerung (einer Standard-Juwelierlupe). Mehrere Aspekte kommen ins Spiel, wenn ein Diamant auf Symmetrie bewertet wird, einschließlich Fehlausrichtung, fehlende Facetten, zusätzliche Facetten und eine nicht zentrierte Tafel.

GIA-Symmetriegrade

Exzellent
= sehr wenige, wenn überhaupt, Abweichungen
Tafeln sind zentriert und haben keine zusätzlichen oder fehlenden Facetten

Very good
= ein paar leichte Abweichungen
z.B. leichter Ausrichtungsfehler oder eine falsch geformte Facette

Good
= ein paar Abweichungen
Brillanz könnte durch Aspekte z.B. Pavillonwinkel-Abweichung oder fehlende Facette beeinträchtigt werden.

Fair
= mehrere Abweichungen
Brillanz des Diamanten wird durch Fehlausrichtungen, Variationen und Fehlstellen beeinträchtigt.

Poor
= mehrere offensichtliche Abweichungen
Der Diamant sieht wahrscheinlich stumpf aus. Er könnte eine Kombination aus einer außermittigen Tafel, fehlenden Facetten, Variationen und fehlgeformten Facetten aufweisen.

Symmetrie-Fehler

Extra Facette
Ein Einschluss ist abgeschliffen und führte zu einer Extrafacette → das wird von GIA bestraft.

Es ist ein großer Irrglaube, dass das Vorhandensein von Symmetriedefekten auf schlechte Schleiffähigkeiten hinweist. Das ist nicht wahr.

Tatsächlich sind die meisten Entscheidungen, die während des Schleifprozesses getroffen werden, sorgfältig geplant und “echte” Fehler sind extrem selten. Das Hauptziel, das ein Schleifer beim Polieren eines Rohdiamanten erreichen will, ist, den maximalen Wert aus dem Rohdiamanten herauszuholen.

Oftmals wird bei der Entscheidung, einen Rohstein zu polieren, die Beibehaltung des Karatgewichts in den Vordergrund gestellt und die Schliffqualität beeinträchtigt. Schleifer können absichtlich Facetten erzeugen, die sich nicht genau treffen, um “magische Gewichte” wie 1,00 Karat zu erreichen oder um Einschlüsse aus dem Endprodukt zu entfernen.

Der Grund dafür ist, dass ein Diamant mit “guter” Symmetrie (bei 1 Karat Gewicht) marktfähiger und wertvoller ist als ein Diamant mit “exzellenter” Symmetrie (bei 0,96 Karat Gewicht). Es ist traurig, dass die Schliffqualität normalerweise der erste Aspekt ist, der geopfert wird, aber so funktioniert die Wirtschaft im wirklichen Leben.

Manchmal wird absichtlich eine zusätzliche Facette oder eine falsch geformte Facette eingesetzt, um einen Einschluss zu entfernen und den Reinheitsgrad des Diamanten zu verbessern. Dies ist ein kalkulierter Schachzug, da der Symmetriefehler den Wert nicht so stark beeinflusst wie die Verbesserung des Reinheitsgrades.

Eine Symmetrieveränderung, welche die Ausrichtung und das Gleichgewicht der Facettenstruktur eines Diamanten beeinträchtigt, wird als Proportionsfehler betrachtet. Diese Fehler sind in der Regel messbar und beeinträchtigen die Gesamterscheinung des Diamanten.

Beispiele von Proportionsfehlern

  • Unrunder Rondellumriss (Out of round girdle outline)
    Der Diamant erscheint nicht rund und kann abgewinkelte Bereiche aufweisen
  • Außermittige Tafel (Off-center table)
    Die Tafel-Facette erscheint in der Kronenansicht nicht mittig
  • Außermittige Kalette (Off-center culet)
    In der Ansicht von oben ist der Punkt, an dem sich die Hauptfacetten des Pavillons treffen, nicht korrekt zentriert
  • Tisch/Kuppel-Ausrichtung (Table/culet alignment)
    Tisch und Kuppe sind falsch positioniert
  • Pavillon-Winkelvariation (Pavilion angle variation)
    Signifikante Variation der 8 gemessenen Pavillon-Winkel
  • Kronenwinkelabweichung (Crown angle variation)
    Signifikante Abweichung der 8 gemessenen Kronenwinkel
  • Wellenförmiger Gürtel (Wavy girdle)
    Anstatt gleichmäßig zu sein, nimmt der Gürtel ein wellenförmiges Aussehen an
  • Variation der Rondelldicke (Girdle thickness variation)
    Variationen in der Rondelldicke um den Rand des Diamanten

Beispiele von Facettenfehlern

Auf der anderen Seite konzentrieren sich facettenbezogene Fehler auf die Regelmäßigkeit der einzelnen Facetten. Grundsätzlich sollten ähnliche Facetten alle in gleicher Größe und Regelmäßigkeit geschliffen sein (d. h. alle Lünettenfacetten sollten gleich aussehen, alle Pavillon-Hauptfacetten sollten gleich aussehen usw.…).

  • Fehlende/Extrafacetten (Missing/Extra facets)
    Werden normalerweise ohne Rücksicht auf die Symmetrie angebracht oder entfernt, um Einschlüsse zu entfernen
  • Ungeformte Facetten (Misshapen facets)
    Ungleiche Form und Größe der Facetten
  • Abgeschnittene Facetten (Truncated facets)
    Die Spitzen der Facetten enden nicht korrekt am Gürtel
  • Nicht regelmäßiges Achteck (Table not a regular octagon)
    Ungleiche 8-seitige Tischfacette
  • Nicht spitz zulaufend (Non-pointing)
    Facetten treffen sich nicht zu einem einzigen Punkt an den Verbindungsstellen
  • Falsche Ausrichtung der Kronen- und Pavillonfacetten
    Falsche Platzierung der Lünetten- und Pavillonhauptlinien.

Starke Verschiebungen führen in der Regel zur Bildung eines wellenförmigen Gürtels.

Polish

Polish ist die Qualität, Glätte und Zustand der Facettenoberflächen

Schlecht polierte Diamanten (Fair & Poor) können stumpf aussehen

Wenn die Facetten – die wie kleine Spiegel wirken – klar und glatt sind, reflektieren sie das Licht gut. Ein gut polierter Diamant kann scharfe Reflexionen und unverzerrte Lichtdurchlässigkeit erzeugen. Wenn die Facetten eines Diamanten nicht glatt sind, können sie die Lichtreflexion hemmen oder verändern → Diamant erscheint stumpf.

Ein Rohdiamant hat oft winzige Kristallbeulen auf den Facetten. Wenn ein Diamant poliert wird, werden diese Unebenheiten entfernt. Durch die Verwendung von feinkörnigem Diamantstaub auf einer Polierscheibe und langes Polieren erreicht ein Gemmologe höhere Poliergrade.

Empfehlung Polish (Politur): «Good» = völlig ausreichend

Damit Ihr Auge keine Polierfehler erkennen kann (nur durch Juwelierlupe ersichtlich) sollten sie Politur «good» oder besser wählen. Unterschiede «Exzellenten», «very good» und «good» bei Polish sind selbst von Experten schwierig zu erkennen.
Wichtig ist, dass Poliermerkmale nicht in die Oberfläche des Diamanten eindringen.

Spielt die Diamantpolitur eine Rolle?

Die Diamantpolitur beeinflusst die Schönheit und Brillanz eines Diamanten, aber nicht so sehr, wie Sie vielleicht denken.

Technisch gesehen sind «Excellent» polierte Diamanten länger auf der Polierscheibe mit einer feineren Körnung von Diamantstaub geschliffen worden. Aber die Unterschiede sind mit einer 10-fachen Lupe nicht/schwierig zu erkennen.

Die Poliergrade von Diamanten werden auf der Grundlage der Glattheit jeder Facette vergeben. Ein Gemmologe überprüft den Diamanten unter Vergrößerung, um den Poliergrad zu bestimmen.

Es ist selten, dass ein Diamant eine perfekte Politur hat. Häufiger haben sie winzige Unvollkommenheiten, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Dies können Gruben, Abschürfungen, Kerben, Kratzer und Brandflecken sein.

GIA-Poliergrade

Exzellent
Unter 10-facher Vergrößerung (Standard-Juwelierlupe) sind keine Polierfehler sichtbar.

Fast jeder Diamant (mit Ausnahme von lupenreinen Steinen) hat einige Überreste von Polierspuren auf seiner Oberfläche. Bei einem Diamanten mit einer “exzellenten” Polierbewertung sind die Polierlinien so fein, dass sie nur unter starker Vergrößerung und unter einem bestimmten Neigungswinkel zu sehen sind.

Very good
Polierfehler sind unter 10-facher Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen.

Good
Polierfehler sind unter 10-facher Vergrößerung etwas schwierig zu finden.

Fair
Einige Polierfehler sind unter 10-facher Vergrößerung zu sehen und können auch mit dem bloßen Auge sichtbar sein.
Diese Diamanten werden nicht empfohlen.

Poor
Fehler sind unter der Vergrößerung und mit dem bloßen Auge sichtbar.
Diese Diamanten werden nicht empfohlen.

Poliermerkmale

Viele Faktoren spielen für den Poliergrad und die Qualität eines Diamanten eine Rolle. Die meisten Diamanten haben einige winzige Poliermerkmale auf seinen Facetten. Diese winzigen Makel sind von unterschiedlicher Natur und Farbe.

GIA Poliergrad-Merkmale

  • Einkerbung: Winzige Einkerbung an einer Rondellverbindung oder Facette
  • Kratzer: Transparent aussehende Linie auf der Oberfläche des Diamanten
  • Vertiefung: Kleine Vertiefung, die normalerweise durch einen winzigen Einschluss verursacht wird, der während des Polierens aus der Tasche gefallen ist
  • Abrasion: Kleine Kerben, die nahe beieinander in der Nähe von Facettenfunktionen liegen
  • Polierlinie: Kaum sichtbare feine Linie, die durchscheinend oder weiß ist
  • Brandfleck: Weißer Schleier, der durch hohe Temperaturen von der Polierscheibe oder dem Juwelierbrenner verursacht wird
  • Eidechsenhaut: Unebene Textur auf der Oberfläche oder den Facetten eines Diamanten
  • Raue Rundiste: Eine unpolierte Rundiste

Fluoreszenz

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Bild mit Erlaubnis von IGI “Courtesy of International Gemological Institute”

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Dieselben Steine wie bei einer ultravioletten Lampe (oben) und normaler Beleuchtung (unten)

Fancy Color Diamanten

Fancy «Pink»

→ Fluoreszenz ist sehr häufig und beeinflusst die Schönheit idR. nicht

Weisse Diamanten

Empfehlung:  «none»/keine bis «faint» Fluoreszenz

  • → IdR. tieferer Preis
  • → Ca. 10% der Steine Erscheinungsbild negativ beeinflusst (ab «medium»)
  • → Ca. 0.2% der Steine trüb, milchig, ölig
  • → Kann zu einem «besseren» (Blaue Fluoreszenz) «schlechterem» (Gelbe Fluoreszenz) Color-Grade führen
  • → Häufigste Fluoreszenzfarbe = 1. Blau 2. Gelb 3. Weitere

Allerdings ist Floreszenz auch ein persönlicher Geschmack, tendenziell ist beliebt:

  • → Europa & USA ohne bis wenig Fluoreszenz
  • → Asia & Middle East mittlere bis starke Fluoreszenz

Ursache der Fluoreszenz sind Variationen in der atomaren Struktur
z.B. die Anzahl der vorhandenen Stickstoffatome

  • → Ca. 25% bis 35% der Bergbau-/Minen-Diamanten
  • → Lab-Diamonds können ebenfalls Fluoreszenz haben

Fluoreszenz-Grading-Bericht

= Sichtbares Licht, das einige Diamanten emittieren, wenn sie unsichtbaren ultravioletten (UV) Strahlen ausgesetzt werden

  • → Stärke/Intensität der Reaktion des Diamanten auf langwelliges UV-Licht (= wesentlicher Tageslicht-Bestandteil)
  • → Ausgestrahltes Licht hält so lange an, wie der Diamant der UV-Quelle ausgesetzt ist

Fluoreszenz-Farbe

  • Blau = > 95%
    …am beliebtesten → erhält ev. besserer Color-Grade (weisse Diamanten), weil «yellow tinted» mit Blau neutralisiert werden kann
  • Gelb = zweit häufigste
    → erhält ev. schlechterer Color-Grade (weisse Diamanten), weil gelb das «yellow tinted» unterstreicht. Dieser Diamant sieht in Innenräumen ohne UV-Licht etwas besser aus.
  • Orange-Gelb, Orange, Rot, Weiß und Grün
  • Grün, Magenta und Rot (selten)
    …sehr starke Fluoreszenz in diesen Farben → Diamant kann dunkler erscheinen

Gleiche strukturelle Integrität wie Nicht-Fluoreszierende Diamanten

Submikroskopische Substitutionen und/oder Verschiebungen in der Diamantstruktur können sowohl Fluoreszenz verursachen als auch verhindern.
→ Nichts in beiden Fällen schwächt den Diamanten von Natur aus oder ist schlecht für ihn

Preisauswirkung?

Fluoreszierende Diamanten sind in der Regel im Vergleich zu Diamanten ohne Fluoreszenz preiswerter.

Schmuckfachleute sind sich uneinig darüber, ob Fluoreszenz den Wert eines Diamanten erhöht oder verringert. 2 Fach-Meinungen:

  1. Diamanten mit «guten» Colors mit extrem starker Fluoreszenz
    → weniger wert als Nicht-Fluoreszierende, weil Fluoreszenz ihre Transparenz beeinträchtigen kann
    → trüb oder milchig
  2. Umgekehrt zahlen einige Händler höhere Preise für blau-fluoreszierende Diamanten einer niedrigeren Color, weil sie, glauben, dass Fluoreszenz die «yellow tinted» Farbe dieser Diamanten verdeckt.

Fluoreszenz hat wenig bis gar keinen Einfluss auf Funkeln und Schönheit

Das Funkeln eines Diamanten wird in erster Linie durch seinen Cut/Schliff bestimmt, nicht dadurch, ob der Diamant fluoresziert oder nicht. Der Schliff eines Diamanten – d.h. die Winkel und relativen Maße seiner Facetten, sowie seine anderen Proportionen, sein Design und seine Handwerkskunst – bestimmt, wie gut das Licht auf den Diamanten trifft und wie gut er funkelt.

Die Fluoreszenz von Diamanten und ihre Auswirkung auf den Wert ist keine einfache Frage, und es gibt keine einfache Antwort. Letztendlich glaubt die GIA, dass die Schönheit eines Diamanten wirklich im Auge des Betrachters liegt.

Viele weitere Faktoren die beim Diamanten-Kauf zu beachten sind

Neben den 4 C’s, Symmetrie, Politur, Fluoreszenz gibt es sehr viele weitere Faktoren die beim Diamanten-Kauf zu beachten sind!